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Parlament

Einbürgerungsrekord

Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass sämtliche Eingebürgerte aus den offiziellen Ausländerstatistiken sofort verschwinden und sofort durch Neuzugewanderte ersetzt werden. Pikant ist auch hier die Tatsache, dass mit 122'752 Personen aus den vorerwähnten kulturfremden Regionen deutlich mehr Personen eingebürgert wurden als aus dem restlichen europäischen Raum (118'628, inkl. EU-Beitrittskandidaten und Russland).

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Pazifistische Grundströmung

Die übergrosse Mehrheit der Europäer und Russen durchschaut die die Tricks psychologischer Kriegsvorbereitung und zeigt sich immun gegen den bellizistischen Bazillus. Wenn George W. Bush erklären lässt, er werde jetzt «Beweise» für den Besitz von Massenvernichtungswaffen in den Händen des Diktators in Bagdad vorlegen, dann fragen auch konservative Zeitungen in Europa ganz kühl: Warum taten Sie das nicht früher, Herr Präsident?

Die Mehrheit der Europäer weiss heute: Das erste Opfer eines Krieges ist immer die Wahrheit. In diesen Wochen erleben wird das Entstehen einer transnationalen europäischen Zivilgesellschaft. Mit der klassischen Spaltung von linken Friedensfreunden und rechten Kriegstreibern hat die neue pazifistische Grundströmung in ganz Europa nichts mehr zu tun. Kirchen und Gewerkschaften, linke und national-konservative Wähler, Intellektuelle und Bürgerliche, Papst und Dalai Lama, Bischöfe und Laien sind vereint in ihrem Abscheu gegenüber dem zwangsläufigen Massenmord eines Krieges. Es wächst ein europäisch-ethischer Urinstinkt aus dem Humus des alten christlichen Gebots: «Du sollst nicht töten».

So kam es zu dieser offenen, gewalttätigen Auseinandersetzung. Rein gegen aussen prügelten Schweizer gegen Schweizer. Tatsächlich aber zeigte sich ein neuer Aspekt der zum Zwecke der Statistik-Beschönigung vom Departement Metzler massiv geförderten Einbürgerung: In Birmensdorf wurde das brutale Geschehen bestimmt von Eingebürgerten aus dem ehemaligen Jugoslawien, die - obwohl Rekruten der Schweizer Armee - zum Teil bloss gebrochen deutsch sprechen. Solche Fakten werden durch die Medien, wohl aus ideologischen Gründen, ausgeblendet und verschwiegen. Sie könnten die weitverbreitete Skepsis gegen die geplante massive Lockerung der geltenden Einbürgerungspraxis, welche die SD nötigenfalls mit einem Referendum bekämpft, weiter schüren.

Das Asylrecht, einst als humanitäre Geste zum Schutze Verfolgter geschaffen, wird zur Farce, zum massenhaft missbrauchten Instrument. Leidtragende sind nicht nur die Schweizer Bürger, sondern auch die echten Schutzsuchenden. Die Forderungen der Asyl-Initiative sind somit ein erster Schritt in die richtige Richtung, damit der Asylmissbrauch endlich wirksam eingedämmt werden kann.

Bernhard Hess 2017